Die Griechische Orthodoxe Kirche

Görögkeleti, ortodox templom  Mitterpach Ildikó fotója

Das im Zopfstil, zwischen 1785 und 1806 gebaute Kirche ist eine der größten, schönsten griechisch-orthodoxen Kirchen in Mitteleuropa.

Darin der landesgrößte, 16 m hohe Ikonostas zu sehen. Das zwischen 1791 und 1793 im Barockstil erstellte Tafelbild ist das Werk von Miklós Jankovits, auf den 88 Bildern das Leben von Jesus dargestellt.

Das Gotteshaus  wurde zwischen 1785 und 1790 auf dem Grundstück zwischen der ehemaligen griechischen Handelskompanieschule und Spital gebaut, vermutlich nach den Plänen von János Adami, aus Italien stammender Baumeister in Eger.

Über der Hauptfassade der Kirche mit einem Schiff erhebt sich der gerade Turm empor, unter der Galerie mit einer etwas breiteren Vorhalle als das Schiff und schmaleren, sich bogig schließenden Sakristei. Das dreibogige Schiff ist mit böhmischem Gewölbe abgedeckt.

Im Giebelfeld der mit Säulen umrahmten westlichen und südlichen Eingänge sind griechische Chronostichon zu sehen. Beide Türen der Eingänge sind mit Blattschmuck versehene Beschläge aus Schmiedeisen, vermutlich aus der Eisenwerkstatt von Henrik Fazola in Diósgyőr.

Die zur inneren Architektur angepasste einheitliche Einrichtung stammt aus der Tischlerei von Miklós Jankovics, aus Syrmien stammende in Eger tätige Schnitzer. Auf der Brüstung der Galerie, die mit doppeltem Pfeiler unterstützt ist, sind gemalten Szenen aus dem Leben vom heiligen Naum zu sehen.

An den Stützen der nördlichen Wand des Schiffes ist die Kanzel mit der Abbildung des Evangelisten Sankt Matthäus, byzantinischen kirchlichen und ungarischen Wappen. Daneben in einem reichlich geschnitzten Baldachin-rahmen das Muttergottes-Ikon von Ahtirka gespendet von Katharina II., mit Silber Gelöbnisgeschenke. Gegenüber vor der Südmauer steht der Thron des Bischofs.

Der schönste Kunstgegenstand des Inneren ist der fünfstöckige, etwa 18 m hohe Ikonostas, dessen 84 Bilder der österreichische Maler Anton Kuchelmeister gemalt hat, die Basisikone sind von unbekanntem Maler.
In der Mitte des Schiffes stehen drei Ikon-tische. An der rechten Seite ist das Ikon Christus Geburt zu sehen (Kreta, 16. Jahrhundert). Im Garten der Kirche, entlang der Außenwand stehen schön gemeißelte Grabsteine mit griechischen Inschriften.

Elérhetőség: 

Die Griechische Orthodoxe Kirche

Telephone: 
(+36) 46/415-441
Standort: 
Deák Ferenc tér 7.
Miskolc
Javascript is required to view this map.
Öffnungs:
  • Ápr. 30-okt. 31.: K-Szo 10.00-18.00
  • Nov. 1-márc. 31.: K-Szo 9.00-16.00

Weiterlesen»: Die Griechische Orthodoxe Kirche